HANDBALL


Torwart aus der 3. Liga für den MTV Rheinwacht Dinslaken
  Regionalligist MTV Rheinwacht Dinslaken freut sich auf Verstärkung zwischen den Pfosten aus dem Sauerland.  
Der MTV Dinslaken lässt sich gegen Gladbeck nicht hängen

Michal Gorlas, hier noch vor zwei Jahren bei der Vorstellung der A-Jugend des TuSEM Essen. Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Der MTV Rheinwacht Dinslaken hat einen neuen Torwart für die kommende Saison verpflichtet. Der Handball-Regionalligist freut sich auf die Paraden von Michal Gorlas (Foto). Der 20-Jährige stammt aus der Jugend von TuSEM Essen und wechselte im Seniorenbereich von dort ins Sauerland. Gorlas war zwei Jahre im Kader des Drittligisten SGSH Dragons (Schalksmühle) Reservetorwart hinter Ante Vukas und bekam dort auch Einsatzzeiten, fungierte zumeist aber als Schlussmann der Verbandsliga-Reserve. Dort trainierte er unter dem ehemaligen Nationalspieler Mark Dragunski, dessen Sohn Arvid ebenfalls in der „Zweiten“ in Schalksmühle spielt.

Gorlas wird zum Konkurrenten von Jan Bystron. Der war vor zwei Jahren vom TV Gladbeck aus der Bezirksliga zum MTV gewechselt und stieg nach dem Kreuzbandriss von Dean Christmann zur Nummer eins zwischen den Pfosten auf. Bystron wuchs mit der Zeit mit den Aufgaben und stabilisierte sich in seinen Leistungen. Damit muss Benedikt Köß mit seinen 43 Jahren künftig nicht mehr als Ersatztorhüter beim MTV aushelfen, zumal auch Christmann wohl im Sommer wieder ins Training einsteigen wird.

MTV-Obmann Heinz Buteweg kündigt weitere Neuzugänge an

„Wir stehen noch mit weiteren Spielern in gutem Kontakt. Aber Neuzugänge gebe ich erst bekannt, wenn die Verträge unterschrieben sind und die Spieler auch ihr Okay gegeben haben, dass der Wechsel öffentlich gemacht werden kann“, so MTV-Obmann Heinz Buteweg. „Das sieht leider nicht jeder Verein so.“ Zuletzt hatte der OSC Rheinhausen vermeldet, dass MTV-Linksaußen Lucas Feld im Sommer zum Liga-Konkurrenten OSC wechselt.

Sportlich sieht Buteweg den Klassenerhalt als „klar geschafft“ an. „Aber ich habe im Handball schon so viel erlebt und will nicht hoffen, dass da oben noch irgendwelche Überraschungen oder Pleiten auf uns zukommen. Die Regionalliga ist ja ein Auffangbecken mit bis zu 16 Mannschaften. Ich hoffe, dass unsere Mannschaft sich jetzt nicht auf den Lorbeeren der letzten Monate ausruht, sondern weiter Gas gibt, um in der Tabelle noch etwas zu klettern.“