HANDBALL
MTV improvisiert und will den vierten Sieg
Der Start in die neue Oberliga-Saison verlief für die Handballer des MTV Rheinwacht Dinslaken absolut nach Maß. Nach drei Siegen aus den ersten drei Partien will die Mannschaft von Trainer Robert Jakobs am Samstagabend (18 Uhr) den vierten Erfolg in Serie nachlegen. Vor heimischem Publikum wartet mit der Zweitvertretung des OSC Rheinhausen jedoch eine anspruchsvolle Aufgabe, die den Dinslakenern einiges abverlangen wird.
Personell muss Jakobs vor allem auf der Kreisläuferposition improvisieren. Mit Jonas Schmidt und Lukas Terwiel fallen gleich beide gelernten Kreisläufer urlaubsbedingt aus. Daher prüft der Übungsleiter derzeit, ob Unterstützung aus der zweiten Mannschaft dazustößt oder ob Fabian Hoffmann wie bereits am vergangenen Wochenende vermehrt Anteile am Kreis übernimmt. Deutlich positiver gestaltet sich die Lage im Rückraum: Maximilian Reede und Niklas Kölsch, die in der Vorwoche noch schmerzlich vermisst wurden, sind wieder fit und kehren in den Kader zurück.
Respekt vor unangenehmem Gegner Rheinhausen
In der Trainingswoche lag der Schwerpunkt vor allem auf der Abwehrarbeit, die beim knappen Erfolg in Kaldenkirchen noch einige Lücken offenbarte. Gegen den OSC verlangt Jakobs eine deutliche Steigerung: „Rheinhausen ist eine sehr junge, schnelle und spielstarke Truppe. Die darf man keinesfalls unterschätzen.“
Dass die OSC-Reserve ein unangenehmer Gegner sein kann, haben die Rheinwachtler noch aus der vergangenen Spielzeit in schmerzhafter Erinnerung: „Da haben wir ordentlich auf den Deckel bekommen“, erinnert sich der MTV-Coach. Ein Hauptgrund dafür stand im gegnerischen Gehäuse: Der bundesligaerfahrene Routine-Keeper Matthias Puhle hütet weiterhin das Tor der Rheinhausener Reserve und ist nach wie vor ein extrem schwer zu überwindender Rückhalt. „Wir dürfen das Spiel absolut nicht auf die leichte Schulter nehmen und müssen alles reinhauen. Unterm Strich ist das Ziel aber klar: Wir wollen an die starken Leistungen der Vorwochen anknüpfen und den vierten Sieg einfahren“, macht Jakobs klar.
Dennis Lindau