HANDBALL

Reede im Wettlauf mit der Zeit

 

Der Einsatz des Rückraumspielers für den MTV Rheinwacht Dinslaken gegen St. Tönis ist fraglich.

 

Maximilian Reede (i.) muss sich sputen, wenn er rechtzeitig zum Anwurf für den MTV auf dem Feld stehen will. Markus Joosten FUNKE Foto Services

Die Erfolgswelle des MTV Rheinwacht Dinslaken soll auch am Samstagabend (18 Uhr) nicht abreißen. In der heimischen Douvermannhalle empfängt die Mannschaft von Robert Jakobs in der Handball-Oberliga die Turnerschaft St. Tönis. Mit dem sechsten Sieg in Folge will der MTV seine Siegesserie fortsetzen und den Gast in der Tabelle auf Distanz halten.

Auch wenn der Tabellensiebte aus St. Tönis zuletzt etwas schwächelte, warnt der Blick auf das Tableau davor, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit 21:15 Punkten steht der MTV nur hauchdünn vor der Turnerschaft (20:16). Die Vorzeichen versprechen also ein Duell auf Augenhöhe, bei dem der Sieger den Anschluss an die oberen Ränge festigt. Coach Robert Jakobs setzt dabei insbesondere auf die Anfangsphase: „Wenn wir so starten wie zuletzt gegen Lobberich, dann bin ich guter Dinge, dass wir die Punkte in Dinslaken behalten“, zeigt sich der Trainer optimistisch.

Einsatz mehrerer Spieler ungewiss

Getrübt wird die Vorfreude allerdings durch einige personelle Sorgen. Besonders hinter dem Einsatz von Rückraum-Shooter Maximilian Reede steht derzeit noch ein dickes Fragezeichen – allerdings nicht verletzungsbedingt: Der Routinier ist beruflich in Berlin unterwegs und wird erst am Samstagnachmittag zurückerwartet. Ob er rechtzeitig genug für den Anwurf in der Halle ist, bleibt abzuwarten.

Zudem hat die Krankheitswelle das Team erwischt. Niko Czeslik und Philipp Frank konnten unter der Woche nicht am Training teilnehmen und sind derzeit noch fraglich. Da auch die Langzeitverletzten Jonas Terwiel, Rijad Nasufi und Jonas Höffner weiterhin fehlen, muss Jakobs auf einigen Positionen möglicherweise improvisieren.

Trotz der personellen Situation blickt der MTV-Coach der Partie positiv entgegen. Der breite Kader und das gewachsene Selbstvertrauen aus den letzten fünf Partien sollen die Ausfälle kompensieren.

Dennis Lindau