HANDBALL
MTV Rheinwacht will Favoritenrolle gegen Lobberich nicht annehmen
Maximilian Reede (Mitte) wird am Samstag wieder mit von der Partie sein. Markus Joosten FUNKE Foto Services
Nach dem souveränen Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht aus Grefrath am vergangenen Wochenende steht für die Oberliga-Handballer des MTV Rheinwacht Dinslaken am Samstag (17:30 Uhr) eine deutlich kniffligere Aufgabe bevor. Die Reise führt zum Tabellenachten TV Lobberich.
Obwohl der MTV in der Tabelle derzeit mit drei Punkten vor den Gastgebern auf Rang sechs rangiert, tritt Trainer Robert Jakobs im Vorfeld bewusst auf die Euphoriebremse. „Ich möchte uns die Favoritenrolle nicht unbedingt zuschustern“, erklärt der Coach und ergänzt: „Die Erfahrung zeigt, dass es in Lobberich meistens nicht ganz so einfach ist.“ Um dort bestehen zu können, hat Jakobs eine klare Marschroute vorgegeben: „Es wird vor allem darauf ankommen, das Tempospiel des Gegners in den Griff zu bekommen und über beide Halbzeiten eine konstante Leistung auf die Platte zu bringen.“ Gelingt dies, zeigt sich Jakobs optimistisch, die Heimreise mit zwei Punkten im Gepäck anzutreten.
Besonders positiv stimmt den MTV-Coach die personelle Situation. Das „Experiment Comeback“ bei Philipp Tuda scheint Früchte zu tragen. Der Routinier hat unter der Woche mehr oder weniger beschwerdefrei trainiert, sodass einem erneuten Einsatz nichts im Wege steht. Zudem kehrt Rückraum-Shooter Maximilian Reede pünktlich aus seinem Urlaub zurück und wird am Samstag ebenfalls wieder mit von der Partie sein. Abgesehen von den Langzeitverletzten Rijad Nasufi, Jonas Terwiel und Jonas Höffner sind somit alle Akteure an Bord.
Dennis Lindau